Spielberichte – Jungsenioren GVNB AK 30

Wie wird gespielt?

Die Jungsenioren Mannschaft des Golfclub Oldenburger Land startet in der Saison 2019 in der Gruppe 5A der Jungseniorenliga Niedersachsen/Bremen. In der Liga spielen Herren ab dem 30. Lebensjahr. An einem Spieltag besteht die Mannschaft aus sechs Spielern zuzüglich zwei Ersatzspielern. Die Spiele einer Liga bzw. einer Gruppe finden an einem Tag auf einem Platz statt – vormittags die Vierer, nachmittags die Zweier – und enden mit einem gemeinschaftlichen Abendessen im gastgebenden Club.

Gespielt werden:

  1. Drei Lochspiel-Vierer -klassischer Vierer- ohne Vorgabe
  2. Sechs Lochspiel-Zweier ohne Vorgabe

1. Spieltag 18.05.2019: Jungsenioren starten mit Niederlage in die Saison 2019

Am Samstag, 18.05.2019 starteten die Jungsenioren in die neue Saison. Bereits um 7:30 Uhr trudelten die ersten Spieler am Golfclub Bremer Schweiz ein. Die Sonne meinte es besonders gut an diesem Tag und strahlte bis zum Abend mit voller Kraft. Das gemeinsamen Frühstück mit allen 4 Mannschaften war lecker und das Rührei für Kai wurde extra frisch zubereitet.

Nach ein paar Schlägen auf der Übungsanlage startete der erste Vierer in ihren neuen türkisfarbenen Mannschaftstrikots mit Kai Theuerkauf (9,6) und Jens Lachmann (10,6) um 9:30 Uhr. Der Gegner aus Bremerhaven spielte mit Oliver Gutschmiedt (12,6) und Jens Nickel (13,7). Das Spiel ging an der 17 mit 3 auf 1 nach Bremerhaven.

Im zweiten Vierer spielte Mario Hofmann (11,5) und Mario Kubenka (11,7) gegen Andreas Remmel (11,0) und Thorsten Lücken (15,8). Das Spiel war bis zum letzten Loch ausgeglichen und tatsächlich entschied der letzte Putt das Spiel zu Gunsten der Bremerhavener. Mario Kubenka puttet aus 6 Metern knapp neben das Loch. Thorsten Lücken versenkte einen 5 Meter Putt. Alle waren sich einig, dass dieses ausgeglichene Spiel eigentlich keinen Sieger verdient hatte.

Torben Seebeck (11,8), der 8 Jahre in der Bremer Schweiz gespielt hatte, spielte mit Jungsenioren-Rookie Sven Vaupel (16,1) im dritten Vierer gegen Marc Brandt (11,8) und Rainer Schönenbom (15,5). Schade, dass sie aus dem Abschlag aufs Grün (!) von Torben Seebeck an der 10 (Par 4 – 260 Meter) nicht das Birdie geschafft haben. Am Ende holte Bremerhaven den dritten Spielpunkt an der 16 mit 3 auf 2 Löchern.

Das 0:3 war leider nicht das erwartete Ergebnis nach 3 Partien aus Sicht der GCOLer. Jetzt mussten schon 5 Einzelsiege aus sechs Spielen am Nachmittag her. Gestärkt von Spagetti Bolognese ging es dann in die Einzel. Kai Theuerkauf hatte einen Bunkertag und traf an jedem Loch mindestens einmal den Strand. Die Partie ging schnell mit 8 auf 7 an Andreas Remmel nach Bremerhaven. Zwischenstand 0:4. Jens Lachmann hatte einen gut aufgelegten Gegner. Marc Brandt musste aber auch bis zum letzten Loch kämpfen und holte an der 18 mit 1 auf 0 bereits den Gesamtsieg nach Bremerhaven.

Sven Vaupel, der die Nachmittagsrunde mit einem Cart begleitet hat, ist immer zwischen den Flights gependelt und hat die aktuellen Zwischenstände kommuniziert und die Truppe mit kalten Getränken versorgt. Mario Hofmann holte einen Lochrückstand von -2 schnell wieder auf und ging All-Square auf die Backnine. Dort haderte er dann gegen den Longhitter Oliver Gutschiedt mit seinen eigenen Abschlägen und musste an der 16 mit 3 auf 2 die Segel streichen. 0:6 – der etwas deprimierende Zwischenstand.

Mario Kubenka spielte gegen Jens Nickel. Das Spiel war knapp, aber nach 15 Löchern lag er 2 down. An der 16 nach Lochgewinn noch -1. An der 17 (PAR 4 Inselgrün) dann der Schlag des Tages. Jens Nickel legte den 3. Schlag vors Wasser. Mario Kubenka hatte nach einem 200 Meter-Abschlag noch 95 m auf das Grün der Insel und lochte mit einem PW zum Eagle (!) und Lochgewinn ein. So ging es All-Square an die 18. Dort zeigten beide Spieler Nerven und spielten den 2. Schlag ins Wasser. Am Ende siegte Mario Kubenka und holte den ersten Punkt für den GCOL.

Torben Seebeck nutzte gegen Rainer Schönbom seine Platzkenntnisse und spielte sicher mit 3 auf 2 an der 16 den zweiten Mannschaftpunkt ein. Andreas Pensl (14,7), der am Morgen als siebter Spieler die Flights bereits begleitet hat und dabei schon mal den Platz kennen lernen konnte, lag auf der Frontnine bereits 4 Löcher vor. Sein Mitspieler Thorsten Lücken verkürzte bis auf 2 Löcher an der 16. An der 17 machte Andreas Pensl dann aber den Sack mit 3 auf 1 zu und sorgte für den 3:6 Endstand.

Beim gemeinsamen Abendessen gab es eine Einladung zum Freundschaftsspiel nach Bremerhaven. Das spiegelt die Stimmung der Partien wider. Alle Spiele waren in sehr lockerer Atmosphäre und alle hatten sehr tolle Spielpartner. Ein langer Spieltag endete um 20 Uhr bei Bier und Sambuca.

Im zweiten Spiel nutzte die Mannschaft der Bremer Schweiz II den Heimvorteil gegen Wümme II und siegte etwas überraschend deutlich mit 7,5 : 1,5 und übernimmt damit die Tabellenführung in der Gruppe 5A. Unser Team liegt aktuell auf Platz 3 und spielt am 08.06.2019 auf heimischem Platz gegen die Bremer Schweiz.

Text: Mario Kubenka

Mario Kubenka nach seinem Eagle

2. Spieltag 08.06.2019: Heimspielvorteil vom Winde verweht

Im Dezember 2018 wurde der Montrose Golf Links Platz in der schottischen Grafschaft Angus von einem Sandsturm verwüstet. Im GC Milnerton in Südafrika kann auf Grund der Atlantikstürme im Herbst nur unter orkan-ähnlichen Bedingungen gespielt werden und im Sommer, während des Monsuns, steht einem im DCF Golf & Country Club Delhi in Indien das Wasser bis zum Hals. Wem der Aufwand das alles zu erleben zu Zeit- und Kostenintensiv ist kann auch 37 km ins Oldenburger Land fahren um dort eine gelungene Kombination dieser Golfgrenzerfahrungen voller Freude zu genießen.

So beginnt der Bericht zum Spieltag auf der Webseite

Jungsenioren II bereits am 2. Spieltag unabsteigbar


von unseren Golffreunden aus der Bremer Schweiz. Dem ist fast nichts hinzuzufügen.

Nach unserer Auftaktniederlage gegen Bremerhaven waren wir schon im Zugzwang. Vom Handicap waren wir der Favorit (72,2 : 91,5) – dazu noch der Heimvorteil. Auf der Drivingrange flogen die Bälle bei allen aufgrund von 200 km/h Rückenwind schon alle bis auf Bahn 16. Dieser Rückwind entpuppte sich dann aber als Sturm von der Seite oder von vorne und dass 8 Stunden und auf 36 Löchern.

Im ersten Vierer spielten die beiden Marios (Hofmann und Kubenka) gegen die bisher ungeschlagenen Thorsten Blanke und Arne Niemann. Beide spielten einen fast fehlerlosen Vierer. Nach den ersten 4 gewonnenen Löchern war der Gegner bereits stark beeindruckt und wurde dann auch bereits nach 13 Löchern mit 6 auf 5 zum Mittagessen geschickt. Kai Theuerkauf und Matthias Henke mussten sich etwas überraschend an der 16 mit 3 auf 2 geschlagen geben. Kai konnte leider kein Puttgefühl entwickeln.

Nach dem Ausgleich hofften alle GCOLer auf den zweiten Punkt aus dem Vierer mit Torben Seebeck und Sven Vaupel. Beide holten einen knappen Rückstand auf und hatten an der 17 durch Sven einen Putt zum Lochvorsprung. Bis dahin hatte Sven sensationell geputtet und viele lange Putts gelocht. Leider verließ ihn das Glück an der 17 und die Bremer Schweizer Uwe Matzies und Thorsten Stich retteten All-Square an die 18. Auch dort hat Sven wieder den Putt zum Sieg. Pech – wieder ein Lochroller und das Spiel wurde zum 1,5:1,5 nach den Vierern geteilt.

In den folgenden sechs Einzel ließ die Natur leider wieder nicht locker und der Sturm pustete den einen oder anderen Ball völlig aus der Bahn. An der 3 war der Orkan so stark, dass man den Bunker auf 180 m Entfernung fast nicht erkennen konnte. Das Spiel war wie in der Wüste – Sandsturm pur. Mario Kubenka startete als Erster und konnte die starke Leistung vom Vormittag auch in sein Einzel transportieren. Arne Niemann zollte seinen Respekt. Beide waren nach 13 Löchern und 6 auf 5 für Mario die ersten am kühlen Blonden. Auch das zweite Einzel von Mario Hofmann konnten wir nach einem zwischenzeitlichen Rückstand gegen Tobias Ehlen am 17. Loch noch gewinnen – 2 auf 1.

3,5 zu 1,5 der verheißungsvolle Zwischenstand.

Aber leider ließen die gemeldeten Zwischenstände aus den übrigen Einzel auf nichts Gutes hoffen. Alle Einzel waren nach 13 Löchern geteilt oder lagen knapp zurück. Kai hat gegen Thorsten Blanke mit 4 down an der 15 verloren. Matthias Henke machte aus seinem Spiel einen Krimi. Am letzten Loch war er vor dem Sieg gegen Uwe Matzies. Matthias und Uwe liegen Schlaggleich an der 18 – Matthias im rechten Bunker und Uwe rechts hinterm Hügel. Die etwas bessere Ausgangslage für uns. Matthias will Druck aufbauen und spielt, obwohl er näher am Loch liegt zuerst aus dem Bunker. Leider kommt er nur zu kurz aus dem Bunker. Uwe chippt seinen Ball übers Grün. Am Ende benötigt Uwe einen Putt weniger und das Ergebnis ist mit 3,5:3,5 ausgeglichen.

Sven Vaupel musste sich gegen Thorsten Stich mit 3 auf 1 geschlagen geben. Das starke Putten vom Vormittag ließ ihn am Nachmittag im „Stich“

Michael Eilers hatte mit seinem Gegner Hartmut Müller lange auf Augenhöhe mitgehalten. Am letzten Loch hatte er die Chance noch zu teilen. Eine Ballberührung beim Probeschwung ließ die letzte Hoffnung schwinden und mit 2 auf 0 ging auch die letzte Partie nach Bremen.

Das Wetter hätte nicht schlechter an dem Tag sein können. Alle trotzten aber dem Dauerregen und Orkan. Der Heimvorteil war dadurch leider wie weggeblasen. Am Ende entscheiden 2 nicht gefallene Putts über Sieg und Niederlage. Das Endergebnis von 3,5 zu 5,5 sorgt dafür, dass wir am letzten Spieltag in Wümme gegen den Gastgeber gewinnen müssen, um noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Die Chancen stehen dafür zwar schlecht, aber erst wenn der letzte Ball gelocht ist, steht das Ergebnis fest.

Text: Mario Kubenka

3. Spieltag 24.08.2019: Erneuter Abstieg der Jungsenioren in Wümme besiegelt

Die Mannschaft ist mit einem Durchschnitts-HCP von 10,7 in Bestbesetzung nach Wümme gefahren. Um aus eigener Kraft nicht abzusteigen, musste man 5,5 der 9 zu vergebenen Punkte holen. Alle waren voll motiviert bereits um 7:30 Uhr in Wümme auf der Driving-Range. Um 8 Uhr gab es leckeres Frühstück in entspannter Atmosphäre.

Um 9 Uhr starteten die ersten Vierer. In allen Paarungen gab es kaum Unterschiede in den HCPs. Mario Kubenka und Mario Hofmann kamen nicht richtig ins Spiel. Am Loch 5 und 6 wurde jeweils Putts aus 50 cm zum Teilen bzw. Lochgewinn vergeben. So lagen beide nach 9 Löchern 1 Down. Die Wümmer Spieler nutzten auf der Backnine ihre Platzkenntnisse und gewannen 3 der nächsten 5 Löcher. Kubenka hatte mit seinen Drives zu kämpfen, Hofmann haderte mit den Annäherungen. So ging das Spiel am 17 Loch mit 3 auf 1 an Wümme II.

Der zweite Vierer mit Kai Theuerkauf und Matthias Henke kam bis zur 18. Dort spielte der Gegner den Chip über das Grün bis ins Rosenbeet vor die Clubterrasse. Jetzt hatten wir unseren ersten Punkt vor Augen. Achim Deutschmann chippt dann aber sensationell den Ball aus dem Rindenmulch aufs Grün, so dass beide mit 4 Schlägen auf dem Grün liegen. Das Loch wurde ebenso, wie am Ende das Spiel geteilt.

Andy Pensl und Torben Seebeck machten es ebenfalls spannend. Eine zwischenzeitliche Führung mit 3 Löchern konnte der Gegner wieder ausgleichen. Am letzten Loch führte man 1 auf. Durch einen sicheren Putt wurde das Loch geteilt und beide holten den Ausgleich zum 1,5 : 1,5 nach den Vierer mit 1 auf 0.

Sven Vaupel und Christian Scherff haben das Team auf der Runde mit Getränken versorgt. Aufgrund der Ausgangssituation hat das Team entschieden, in der Bestbesetzung in die Einzel zu gehen.

Jetzt mussten 4 Siege aus den 6 Einzeln her. Schwer, aber nicht unmöglich war die Erkenntnis beim gemeinsamen Mittagessen bei scharfer Gulaschsuppe.

Um 13 Uhr ging es weiter. Mario Kubenka startete gegen Daniel Kiefer, der einen Sahnetag erwischte. Auf den ersten 7 Löchern hatte Kubenka gegen 6 Par und 1 Bogey keine Chance und lag schnell mit 6 Down! Danach verwaltete Kiefer nur noch das Ergebnis und siegte deutlich mit 6 auf 5. Da parallel zum Ligaspiel auch die Jungseniorinnen ihren Spieltag auf der Anlage austrugen, liefen die Herren bereits nach 7 Löchern auf die Damen auf und mussten dann viel warten. Kai Theuerkauf lag nach 9 Löchern All-Square gegen Stefan Lindenau. Dann verlor er leider die ersten 4 Löcher auf dem C-Kurs. Kämpfte sich aber noch einmal ran. An der 16 war dann aber mit 3 auf 2 ebenfalls Schluss – Zwischenstand 3,5:1,5 für Wümme.

Mario Hofmann spielte völlig ausgeglichen gegen Achim Deutschmann. Dieser ging 1 auf ans letzte Loch. Dort musste Hofmann volles Risiko für den Ausgleich spielen. Am Ende ging auch diese Partie mit 2 auf 0 verloren. Schon jetzt war der Abstieg besiegelt.

Torben Seebeck lag 3 vor, dann gab es wieder den Ausgleich von Andreas Fritz. Lag dann sogar kurz zurück, um dann an der 16 und 17 jeweils mit Birdie wieder auszugleichen. An der 18. Bahn haben beide das Spiel geteilt. Matthias Henke lag lange gegen Rüdiger Meyer gut im Spiel. Führte sogar zwischenzeitlich. Auf der Backnine waren dann aber 5 Löcher für den Henke mit ein wenig Pech behaftet, so dass auch diese Partie mit 3 auf 2 an den Gastgeber ging.

Andy Pensl spielte gegen Melf Otten ein sehr gutes Spiel. Am letzten Loch lag er leider rechts im Wald. Beide Spieler hatten mit Ihrem letzten Putt die Chance die Partie für sich zu entscheiden. Keiner wollte den Sieg, so teilten beide zum Endergebnis von 2,5 : 6,5.

5 der 9 Partien wurden am letzten Loch entschieden. Das Ergebnis ist vom Papier deutlicher als es auf dem Platz war. Der Wümmer Golfplatz präsentierte ich bei bestem Golfwetter in zwei völlig unterschiedlichen Hälften.

Beim gemeinsamen sehr leckeren Grillbuffet wurde dann der etwas überraschende Gruppensieger und Aufsteiger aus Bremerhaven geehrt.

Für die Jungsenioren vom Golfclub Oldenburger Land blieb nach 3 Spielen leider nicht mehr als der Abstieg. Die Mannschaft hat seit 2 ½ Jahren nicht mehr gewonnen. Der letzte Sieg datiert vom 20.05.2017 gegen Gut Düneburg. Nach 4 Abstiegen in den letzten 5 Jahren muss die Truppe in der kommenden Saison in der Klasse 6 abschlagen. Die Gegner sind dann Bad Bentheim, Achim und Adendorf.

Scroll to top